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SUMMARY:[Konferenz] Bildung in Zeiten neoliberaler Krisenverschiebung
DESCRIPTION:Die #Bil­dungs­kri­se hält an! Sie wird vor­aus­sicht­lich noch lan­ge nach der Coro­na-Kri­se anhal­ten. Die wirt­schafts­po­li­ti­schen „Lösun­gen“ von EU und Bun­des­re­gie­rung stel­len sich aus unse­rer Per­spek­ti­ve in wei­ten Tei­len als eine Ver­schie­bung oder sogar Ver­grö­ße­rung der Miss­stän­de dar. Denn in der Kri­se kommt es zu einer wei­te­ren Umver­tei­lung von „unten“ nach „oben“. \nEs ist bezeich­nend\, dass einer­seits natur­zer­stö­re­ri­sche Unter­neh­men geret­tet wer­den und dass ande­rer­seits für Stu­die­ren­de nicht ein­mal eine ernst zu neh­men­de Not­hil­fe bereit­steht. Es ist kein Zufall\, dass die Sche­re zwi­schen arm und reich nicht nur glo­bal\, son­dern auch inner­halb von Deutsch­land anwächst. Denn nicht nur Ver­lus­te wer­den pri­va­ti­siert. Wenigs­tens ein Teil der wirt­schafts­po­li­ti­schen Sub­ven­tio­nen wird zu Gewin­nen Weni­ger\, ohne dass gesell­schaft­li­cher Ein­fluss auf die ent­spre­chen­den Groß-Kon­ze­re in Anspruch genom­men wird. Kom­ple­men­tär dazu wur­den kei­ne zusätz­li­chen Fach­kräf­te an Schu­len oder Hoch­schu­len ein­ge­stellt. Es wur­de nicht dafür gesorgt zusätz­li­che Jugend- und Kul­tur­zen­tren ein­zu­rich­ten\, die wenigs­tens digi­tal einen Bei­trag zu Bil­dung und gegen Iso­la­ti­on leis­ten konn­ten. Eine ver­stärk­te För­de­rung von Demo­kra­tie- oder Bil­dungs­pro­jek­ten von Frau­en­häu­sern? Fehl­an­zei­ge. Es wun­dert nie­mand das Luft­fil­ter nicht flä­chen­de­ckend in Schu­len und Hoch­schu­len ein­ge­rich­tet wur­den. Es ist so viel leich­ter Bil­dung ein­fach zur Pri­vat­sa­che zu erklären. \nIns­ge­samt rich­ten sich die wirt­schafts­po­li­ti­schen Maß­nah­men an den Inter­es­sen des Kapi­tals. In einer kapi­ta­lis­ti­schen Logik könn­te das Pro­blem immer­hin so aus­ge­drückt wer­den: Es wird nicht in inves­tiert\, son­dern sub­ven­tio­niert. Es wird nicht anti­zy­klisch\, son­dern pro­zy­klisch agiert. Dazu passt\, dass die Maß­nah­men wei­test­ge­hend ange­bots­ori­en­tiert sind. Dadurch wer­den öko­lo­gi­sche\, sozia­le und demo­kra­ti­sche Kri­sen auf abseh­ba­re Wei­se vergrößert. \nIm Rah­men der aktu­el­len Wirt­schafts­wei­se kann der Kurs nicht grund­sätz­lich neu bestimmt wer­den. Doch auch auf dem Weg in den Abgrund braucht man nicht noch zusätz­lich aufs Gas zu tre­ten. Über bei­des soll­ten wir reden. Dringend! \n\nProgramm\n\nFreitag | 11.12.\n16:00 Uhr Eröff­nung der Konferenz\n17:00 Uhr Buch­vor­stel­lung „Soli­da­risch gegen Klas­sis­mus“ (Fran­cis Seeck\, HS Neubrandenburg)\n19:00 Uhr Poli­ti­scher Streik (Pas­cal Anner­felt\, IG Metall )\nAb 21 Uhr Spiel\, Spaß und Trallafitti\n\nSamstag | 12.12.\n10:00 Uhr Mate­ria­lis­ti­sche Staats­kri­tik (Nor­ma Tie­de­mann\, Uni Kassel)\n12:00 Uhr Offe­ne Ver­net­zung des Bünd­nis Lern­fa­bri­ken …meu­tern!\n13:30 – 15:00 Uhr Mittagspause\n15:00 Uhr Yoga\n16:00 Uhr Que­er­feind­lich­keit in der Wis­sen­schaft (Chris Fuchs\, BdWi)\n18:00 Uhr Spiel Spaß und Trallafitti\n20:00 Uhr Bil­dung als Ware. Ein­bli­cke in Geschich­te\, Funk­ti­on und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen von Bil­dungs­ge­büh­ren (Natha­lie Schä­fer\, ABS\, GEW Studis)\n21:00 Uhr Tech­no Beatz\n\nSonntag | 13.12.\n10:00 Uhr Klas­sen­kämp­fe in der Coro­na­kri­se (Tho­mas Sab­low­ski\, Rosa Luxem­burg Stif­tung; PROKLA)\n12:00 Uhr Bil­dungs­fi­nan­zie­rung – Über­win­dung der Aus­schluss­me­cha­nis­men? (Son­ja Boleni­us\, DGB)\n13:30 Uhr Mittagspause\n15:00 Uhr Yoga/ Dehnübungen\n15:30 Uhr (Bil­dungs­po­li­ti­sches) Organizing\n18:00 Uhr Wie wei­ter machen?\n19:00 Uhr Schluzs!Zoom-Mee­ting beitreten\nhttps://zoom.us/j/92632508444?pwd=ZTV5dVlFUHJ5NGhhcVZjUHlTeXl6dz09Mee­ting-ID: 926 3250 8444\nKenn­code: 272761\nSchnell­ein­wahl mobil\n+493056795800„92632508444# Deutschland\n+496938079883„92632508444# Deutschland
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