Bayern-Bündnis
Mai 3 @ 12:00 — 17:00
Das Treffen findet im Balthasar in Bamberg statt. Bitte meldet euch an. Die entsprechende Anmelde Maske findet ihr unten.
Schluss mit Sparpolitik in der Bildung
Es ist überall das gleiche: Professuren werden gestrichen, Schulunterricht findet in schimmeligen Containern statt, für Unigebäude besteht Betretungsgefahr, was für Raummangel sorgt und Bildungsungerechtigkeit beseitigt das BAföG auch nicht. Wissenschaftler*innen bangen um ihre Jobs. Lehrer*innen ächzen unter Überstunden. Schüler*innen leiden massiv unter Leistungsdruck.
All diese Probleme lassen sich schließlich auf eins zurückzuführen: Bildung wird kaputt gespart! Jedes Jahr sehen wir in den Haushalten weniger finanzielle Mittel die für Bildung eingeplant werden. Teilweise durch direkte Kürzungen, teilweise durch gleichbleibende Haushaltsmittel. So werden bei allgemeinen Preissteigerungen die Budgets faktisch gekürzt.
Wir nehmen das nicht mehr hin! Wir rufen für den 17. Juni zum dezentralen Protest auf!
Forderungen
- Abschaffung der Schuldenbremse, um dringend notwendige Investitionen in Bildung zu ermöglichen
- Umfassende Steuerreform, die große Vermögen, Erbschaften, Übergewinne und Kapitalerträge stärker heranzieht
- Massive staatliche Investitionen in Personal und Infrastruktur aller Bildungsbereiche
- Verbesserung der Betreuungsquote in Schulen, Hochschulen, Kitas und Ausbildungsbetrieben
- Entfristungsoffensive im Wissenschaftssystem
- Kostenlosen ÖPNV für Schüler*innen, Studierende und Auszubildende
- Bezahlbaren Wohnraum durch Mietenstopp und Ausbau von sozialem Wohnraum
- Ausbildungsförderung, die Armut wirksam verhindert, zum Beispiel ein elternunabhängiges, armutsfestes BAföG als Vollzuschuss
Tagesordnung
Die Schuldenbremse muss abgeschafft werden, damit der Staat die nötigen Bildungsinvestitionen in die Wege leiten kann. Damit soll er auch wieder funktionaler als Arbeitsgeber und Forschungsförderer sein, statt sich fortwährend akademisch zu deindustrialisieren.
Eine umfassende Steuerreform ist von Nöten, um den Mangel an Fachpersonal im Bildungs‑, Wissenschafts- und Erziehungswesen nachhaltig beheben zu können. Insbesondere die Vermögen, Erbschaften, Übergewinne und Kapitalerträge müssen vernünftig besteuert werden.
Es braucht massive, staatliche Investitionen in Bildungseinrichtungen.
Für zeitgemäße Lernbedingungen muss die Betreuungsquote drastisch verbessert werden. Wir brauchen einen Personalaufwuchs und im akademischen Bildungswesen eine Entfristungsoffensive.
Mobilität muss sichergestellt werden. Daher fordern wir einen kostenlosen öffentlichen Personenverkehr.
Ein Mietenstopp und der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus ist die Grundbedingung, um am (Aus-)Bildungsort überhaupt leben zu können.
TOP 1 Befindlichkeit und Kennenlernen
- Vorstellungsrunde: Name, Pronomen, (Alter), was mensch so macht, wie geht es dir gerade, welches Küchengerät wärst du,
TOP 2 kurzer Recap was ist am ersten Treffen am 24.01.2026 passiert?
TOP 3 Selbstverständis
- Beteiligte Gruppen
- Zweck des Bündnisses
- Praxis
- Arbeitsweise
- Inhaltlicher Schwerpunkt: Gegen Ökonomisierung, soziale Ungleichheit und für Demokratisierung
- Zielgruppe / wer ist der Betroffenenkreis? Und wie kann dieser erreicht werden?
TOP 4 Kampagne Schlussverkauf Bildung
TOP 5 Aufbau lokale Ortsbündnisse / ‑Gruppen
TOP 6 Kommunikationsstruktur und Arbeitsteilung
TOP 7 Weitere Themen / Zukünftige Kampagnen
TOP 8 Nächste Schritte / ToDos abklären
Es ist überall das gleiche: Professuren werden gestrichen, Schulunterricht findet in schimmeligen Containern statt, für Unigebäude besteht Betretungsgefahr, was für Raummangel sorgt und Bildungsungerechtigkeit besiegt das BAföG auch nicht. Wissenschaftler*innen bangen um ihren Job. Lehrer*innen ächzen unter Überstunden. Schüler*innen lernen im “Digitalisierungsland Deutschland” noch immer ohne Internet in der Schule und gehen dort möglichst nicht aufs Klo. Wie auch, wenn die Toilette auf dem Flur gesperrt ist, weil sie seit Ewigkeiten repariert werden müsste?
Das wollen wir nicht weiter hinnehmen! All diese Probleme lassen sich schließlich auf eins zurückzuführen: Bildung wird kaputt gespart! Jedes Jahr sehen wir in den Haushalten weniger finanzielle Mittel die für Bildung eingeplant werden. Teilweise durch direkte Kürzungen, teilweise durch gleichbleibende Haushaltsmittel. So werden die Budgets faktisch gekürzt — immerhin gibt es eine Inflation.
Wir rufen euch auf, gemeinsam mit uns auf die Sparpolitik in der Bildung aufmerksam zu machen und gemeinsam dafür zu kämpfen, dass diese Sparpolitik ein Ende findet!

